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Schule einmal anders

erstellt am: Mittwoch, 30 September, 2015

Es Ist toll, für seine Leistungen anerkannt zu werden.

 

Spaß, Achterbahnfahren, Adrenalinfluss und den Schulalltag einmal hinter sich lassen! So sah der vergangene Mittwoch für 57 ausgewählte Schüler des Johann- Walter Gymnasiums Torgau aus.

Gepackt von der Vorfreude, ging es für sie nämlich bei sonnigen 22 Grad um 8:30 Uhr in den Freizeitpark Belantis. Wie schon im Jahr zuvor wurden Jungen und Mädchen eingeladen, die sich im letzten Schuljahr in unterschiedlichsten Sportwettbewerben, den verschiedensten Facholympiaden, der Planung und Gestaltung des Schulfestes, der hauseigenen Schülerfirma, als Schülersprecher oder in der Inszenierung „LUTHER in MIR – Eine  Hommage“ aktiv für die Schule engagiert haben.

Genauso erfolgreich wie die Wettbewerbsergebnisse und die Leistungen der Schüler sowie die Aufführung der Hommage, war auch der Tag in dem Vergnügungspark.

Ob Achterbahn oder Schiffsschaukel, für jeden war etwas dabei.

Während die Lehrer es sich bei einer ruhigen Fahrt mit dem Kahn und einem Kaffee gut gehen ließen, konnten die Schüler von Action nicht genug bekommen. Die erfrischend nasse Pyramide wurde vielen schnell zu langweilig, sodass es nicht lange dauerte, bis der Hurakan keine unbesetzten Wagen mehr hatte. Wer erst nicht wollte, ließ sich unweigerlich zu einer Fahrt mit der Hardcoreachterbahn überreden.

Bevor es zum Mittagessen ging, wurde das Frühstück im Magen noch einmal kräftig bei einer Fahrt in der Schiffsschaukel und im sogenannten Teufelsfass durchgemischt.

Keine Attraktion haben wir ausgelassen.

Unsere letzte Fahrt ging gegen halb vier mit dem Bus wieder zurück nach Torgau. Müde und erschöpft ließen wir den Tag Revue passieren.

 

Dass dieser ein sehr gelungener war, ist an den Reaktionen der Beteiligten unschwer zu erkennen: „Ich würde mich sehre freuen, wenn ich das nächste Mal wieder mitfahren kann!“

(Jano Damm, Klasse 7)

 

Stephanie Möbius (Klasse 11): „Erstmal ein riesiges Dankeschön an unsere Schulleitung, unsere Lehrer und den Förderverein, die uns diesen Ausflug ermöglicht haben. Für mich war es ein wunderschöner Tag!“

 

Cara Friedrich und Lena Moritz (Klasse 11) resümierten: „ Es ist toll, für seine erbrachte Leistung anerkannt zu werden.“

 

Die beiden Mädels und Stephanie sprechen ihr Dankeschön selbstverständlich im Namen aller Beteiligten aus.

 

Niklas Winkler (Klasse 12) fasst alles Gesagte in seinem abschließenden Fazit treffend zusammen: „Ich durfte bereits das zweite Mal an der Auszeichnungsfahrt zu Beginn des Schuljahres teilnehmen und bin begeistert. Kurz vor Abfahrt des Busses wertschätzte unser Schulleiter, Herr Nowack, die Leistungen aller Schüler, worauf wir schon ein wenig stolz waren. Mit dieser Anerkennung im besonderen Maße motiviert, erlebten wir einen sehr ereignisreichen Tag. Jungen und Mädchen aus 6 unterschiedlichen Klassenstufen verband ein Gefühl des Anerkanntseins und der Freude.    

Leider kann ich kein drittes Mal mitfahren, aber ich möchte es jedem empfehlen, sich entsprechend seiner Interessen und Begabungen in den Schulalltag einzubringen. Unser JWG bietet hierfür viele Möglichkeiten.“

 

Die Aussichten, den Bus auch im nächsten Schuljahr wieder bis auf den letzten Platz füllen zu können, stehen nicht schlecht!

 

 

Carolin Richter

Klasse 11, JWG

     

 

 

Standingovations für Musik-Theater-Projekt „LUTHER in MIR – Eine Hommage“

erstellt am: Freitag, 18 September, 2015

Sonnabend, 4. Juli, 17 Uhr – sehr viele Zuschauer waren zu uns in die Aula des Johann-Walter-Gymnasiums gekommen, um die Uraufführung der neuen Inszenierung „LUTHER in MIR – Eine Hommage“ zu erleben. Und wir glauben, sie wurden nicht enttäuscht. Alle Beteiligten, die Schauspieler, die Sänger, die Pantomimegruppen, die Band, das Orchester, die Techniker, brillierten durch ihre Glanzleistung und verliehen der Aufführung eine faszinierende Ausstrahlung. Das Kammerorchester „Musicum animus verbum“ – Die musikalische Seele des Wortes – unter der Leitung von Ina Bär vernetzte mit der eigens von ihr komponierten Musik die einzelnen Themenbereiche der Reformations- und Jetzt-Zeit. Im abschließenden Bild „Der Andere ist nicht anders, er ist wie ich und du“ vermittelte anfangs Martin Luther, ihm folgend viele Kinder der 6. Klassen in unterschiedlichsten Sprachen der Welt im Wechselspiel mit den Mitwirkenden der Lebenshilfe e.V.  eine Vision des zwischenmenschlichen Agierens, des Akzeptierens und Achtens.

Das Drehbuch für die Inszenierung erarbeiteten die Schüler Anne Landschreiber und  Alicia Wiemann im Rahmen einer Besonderen Lernleistung der gymnasialen Oberstufe mit Abiturprüfungswertigkeit. Die Prüfungsleistung wurde am 28. Mai 2015 mit 15 Punkten verteidigt und am 3. Juli, ein Tag vor unserer Premiere, von der Stiftung König-Albert-Gymnasium Leipzig mit dem 1. Preis ausgezeichnet. 

 

Dr. Gabriele Hönicke


     

Hass vs. Liebe

erstellt am: Freitag, 18 September, 2015

Ein altbekanntes Stück in einzigartig moderner Variation

 

Man nehme ein berühmtes Liebesdrama und versetzt es mit ausdrucksstarken Figuren des Todes und der Liebe, und es entsteht ein entzückend-fesselndes Schauspiel mit traurig-schönem Hintergrund. Was der Tod durch seinen Hass gegen die Liebe versucht zu trennen, fügt Amor durch seinen Charme zusammen.

Die Schüler des künstlerischen Profils der 10. Klassen des Johann-Walter-Gymnasiums Torgau präsentierten am Donnerstag, dem 25.06.2015, um 19 Uhr in der Aula ihre wochenlang vorbereitete Kreation der shakespeareschen Tragödie „Romeo und Julia“.  Viele, viele Zuschauer sahen eine brillante Inszenierung des Werkes, waren von den liebevollen und detailreichen Facetten der Performance begeistert. 

Eine Aufführung, die zum Nachdenken anregte und zum Mitfühlen bestimmt war.

   

6 Wochen wie im Fluge vergangen

erstellt am: Sonntag, 5 Juli, 2015

Auch in diesem Schuljahr stand der Schüleraustausch zwischen dem Brandywine Schooldistrict in Delaware/USA und dem Johann-Walter-Gymnasium im Programm für einige Schüler der 10.Klassen. Zum 19.Mal flogen im März 20 Schüler und 2 Lehrerinnen nach Philadelphia, um dort von ihren amerikanischen Gastgebern in Empfang genommen zu werden. Drei Wochen wurden nun in den amerikanischen High Schools verbracht. Die Schüler besuchten die Mount Pleasant High School (Bild 1) und die Concord High School (Bild 2). Dabei traten viele Unterschiede zwischen deutschem und amerikanischem Schulsystem zu Tage. Dennoch ist es eine Erfahrung gewesen, die niemand missen möchte. Diese drei Wochen voller Höhepunkte und vieler verschiedener Eindrücke rasten dahin und Ende März ging es wieder nach Hause, wissend, dass die amerikanischen Freunde bald zum Gegenbesuch nach Torgau kommen würden.

Am 9.Juni war es dann endlich soweit und die amerikanischen Partner konnten in Torgau begrüßt werden. Auch diese gemeinsame Zeit verflog schnell und war voller Höhepunkte. Dresden, Berlin, Weimar und Leipzig waren die offiziellen Programmpunkte. Daneben gab es viele Aktivitäten in den Familien, denen an dieser Stelle gedankt sei.

Besonders beeindruckt waren unsere Gäste von der Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße in Berlin. Hier wurden ihnen ein Stück geteiltes Deutschland erklärt, das ihnen bis dahin so nicht bekannt war. (Bild 3)

Aber auch die schönste Zeit hat irgendwann ein Ende und es heißt Abschied nehmen. Nach einer wunderschönen Abschlussparty und einem letzten gemeinsamen Wochenende fliegen unsere Gäste wieder in die USA. Als Fazit bleibt – wir haben interessante Stätten gesehen, neue Freunde (unter Umständen sogar fürs Leben) gemacht und tolle Erfahrungen im jeweils anderen Land gesammelt.

G.Klemm, J.Henke JWG

Bild 1 Bild 3 Bild 3

 

Erste Eindrücke aus den USA

erstellt am: Freitag, 13 März, 2015

 

Zum 19.Mal machten sich am 7.März 20 Schüler und 2 Lehrerinnen des JWG auf den Weg in die USA, um drei Wochen in Gastfamilien zu leben und mit den Partnern  am Leben an amerikanischen High Schools teilzunehmen.  Mit ihren Gastgeschwistern besucht  ein Teil der Gruppe die Mount Pleasant High School.(Bild 1)  Befragt nach den ersten Eindrücken  wurden verschiedene Aspekte des täglichen Lebens angeschnitten.

Josephin  Heinz „Leben und Schule entsprechen den Klischees, die wir aus den Filmen kennen. In den Schulen gibt es lange Gänge voller Schließfächer, lange Tischreihen in der Cafeteria, Stühle mit denen man nicht kippeln kann, weil sie mit dem Tisch verbunden sind. In den Hallen gibt es Aufsichten mit Walkie-Talkies, die alles im Blick haben.“

Karl Nowack und Jonas Heyde „ Der Anspruch in der Schule ist anders als bei uns. Der Unterricht ist lockerer und Schüler scheinen nicht wirklich hart zu arbeiten, sondern hören Musik in der Mathestunde.“

Pauline Wölflick „ New York war überwältigend, es ist groß, laut und voller Menschen. Es entspricht genauso den Vorstellungen wie die Schulen. Das Bild in Manhattan wird dominiert von den gelben Taxis. Die Straßen sind verstopft und der Verkehr geht nur langsam voran.“

Johanna Röver „Die Stadt ist voller Menschen aus der ganzen Welt, man sieht gut angezogene Menschen genauso wie welche in Lumpen. Man hört verschiedene Sprachen und sieht unterschiedlichste Kulturen.“

Julius Holling „Das Essen zu Hause ist reichhaltig und enorm wichtig. Überall liegen Snacks und Knabberzeug umher. Unsere Gasteltern sind besorgt um unser leibliches Wohl und fragen ständig “Are you  hungry?“  Es wird selten gekocht, man bestellt Pizzen u.ä. Allerdings sind auch die Dimensionen anders. Eine mittlere Pizza hier ist so groß, dass man sie zu zweit nicht schaffen kann.“

Auch in der Concord High School sprachen die Schüler über ihre  ersten Eindrücke. (Bild 2)

Joseph Kramer „Alles ist größer und lauter. In New York hatten wir ein gute Aussicht vom Empire State Building und festgestellt, dass Manhattan genau unseren Erwartungen entsprach. So hatten wir uns die Stadt, die niemals schläft vorgestellt.“

Lena Moritz „ Der Dresscode in der Schule wird nicht immer eingehalten, viele tragen Leggins, obwohl es eigentlich nicht erwünscht ist.“

Martin Bierkämper „ Der Schulgeist ist wesentlich stärker ausgeprägt als bei uns. Jeder ist stolz, das T-Shirt der Schule zu tragen. Sportunterricht hier ist ungewöhnlich. Es sind mindestens 50 Jungen und Mädchen in der Turnhalle. Nach einer Erwärmungsphase, in der gelaufen und gedehnt wird werden verschiedene Ballspiele gespielt.“

Familien sind zum Teil sehr religiös. Cara Friedrich „Das tägliche Tischgebet hat mich überrascht. Aber es gehört in meiner Familie zum täglichen Ritual.“

Oliver Skowronek „Meine Gasteltern sind super nett. Sie waschen meine Schmutzwäsche sofort, räumen Dinge auf, damit ich mich wohlfühle.“

Wir sind natürlich froh, zufriedene Schüler zu haben und freuen uns über ihre täglichen Berichte und die Begeisterung mit der sie alles Neue aufnehmen.

G.Klemm, J.Henke JWG

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