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IDEEN BEWEGEN – Das digitale Klassenzimmer

erstellt am: Dienstag, 3 März, 2015

Das Konzept des JWG Torgau wurde ausgewählt

Vor 9 Wochen erhielten wir die sehr freudige Nachricht, dass unser Konzept „Die mediale Welt als Mittel der Selbstbetrachtung und -findung der persönlichen Individualität““, basierend   auf den Inhalten des Fächerverbindenden Grundkurses „Künstlerische Medien“, für die Teilnahme an dem Wettbewerb „IDEEN BEWEGEN – Der Wettbewerb zur digitalen Schule“ ausgewählt wurde.

Die Initiative DIGITALE BILDUNG NEU DENKEN initiiert hiermit im gegenwärtigen Schuljahr ein praxisorientiertes Programm, wodurch das digitale Klassenzimmer zur Realität wird. Sie engagiert sich bundesweit für Schulen und macht moderne Medien im Kontext von Lehr- und Lernvorgaben direkt für uns alle erlebbar.

Das bedeutete für uns, dass wir für den Projektzeitraum von nunmehr  6 Wochen alles, was wir für die Umsetzung unserer digitalen Unterrichtsidee benötigten, leihweise und kostenfrei  zur Verfügung gestellt bekamen. Die IT-Ausstattung besteht konkret aus einem Klassensatz von 30 Tablets, einem Notebook, zwei Tablets für die betreuenden Lehrer, einem interaktiven 65-Zoll-Display, Access Points, einem Allshare Cast Dongle,  Drucker und Software, also einer kompletten Klassenzimmerausstattung (Leihstellung SAMSUNG SCHOOL SOLUTION). Der Gesamtwert der Anlage beträgt 20.000 Euro.

Der Einsatz dieses Equipments ist sehr attraktiv, weil es aufgrund seiner Multifunktionalität viele Potenziale im Unterricht bündelt (Bild 1).

Im Rahmen des für die Gymnasiale Oberstufe konzipierten  Fächerverbindenden Grundkurses „Künstlerische Medien“ wählten alle 50 Schüler der Klasse 11 selbstständig ein Thema aus ihrem Interessensbereich. Gleichzeitig formulierten sie erste Überlegungen hinsichtlich des zu erstellenden Mediums. Hierbei hatten sie die Möglichkeit, entweder ein Print-, audiovisuelles oder digitales Medium zu kreieren.  Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl, der Kürze der Projektzeit und der Komplexität der Aufgabenstellung wurde den Jugendlichen angeboten, je nach Wunsch auch in Teams zusammenzuarbeiten.

Die benannten Sujets übertrafen gleich zu Beginn meine Erwartungen. „Einfach leben“, „Kinderaugen“, „Anime-Heroes“, „During Decay – Die Biografie einer Band“, „Manga-Zeichnungen“, „Vergangenes – heute“, „Schönheitswahn“, „Graffitis vs. Streatart“, „Redewendungen und Lebensweisheiten – Wort für Wort“, „Natur im Sonnenlicht“, „Torgau mit allen Sinnen wahrnehmen“,  „Gesichter eines Handicaps – Down-Syndrom“, „Tagebuch eines Pokerface“, „Blickwinkel“, „Schaurig-helle Gedanken“ – all dies sind nur einige der Themenstellungen, die von den Jugendlichen genauer betrachtet werden wollten (Bild 2). Hierzu recherchierten sie nuanciertes Informationsmaterial. Dieses bildete die Grundlage für die nachfolgende Arbeit am jeweiligen Medium (Bild 3). Erste Ergebnisse – Layoutentwürfe der Cover oder einzelner Seiten, Musikauswahl der Filmsequenzen, bereits fertige Sequenzen, selbst kreierte Kompositionen – präsentierten die Jugendlichen in einem Making Of, wodurch die anderen Schüler einen detaillierten Einblick in ihre Tätigkeit bekamen (Bild 4). Immense Wertschätzung erzielten auch die beiden Homepages „luther-in-mir.de“ und „jowax.de“ sowie das e-Paper „menschen-und-politik.jimdo.com“.

Die oftmals interaktive Vorstellung der selbstbestimmten Themen in ihrer medialen Bearbeitung zeugte von einer hohen Motivation und Kreativität (Bild 5). Das Equipment konnten wir noch bis zum 17.04.2014 nutzen. Schade, denn wir alle, die das digitale Klassenzimmer erleben durften, sind einfach nur begeistert. Hiermit hatten wir die Möglichkeit, uns in hohem Maße konstruktiv der digitalen Medien zu bedienen, diese kompetent einzusetzen und zur eigenen Kommunikation zu gebrauchen (Bild 6).

Gegenwärtig reichen wir gerade unsere Unterlagen und einige der Projekte ein (siehe „Vergangenes heute“, „Gesichter eines Handicaps – Down-Syndrom“).

Dr. Gabriele Hönicke

Der nano Truck kommt

erstellt am: Montag, 2 März, 2015

  • Womit beschäftigen sich Forscherinnen und Forscher in der Nanotechnologie?
  • Welche Entwicklungspotenziale bietet diese Schlüsseltechnologie?
  • Und wo kann man Nanotechnologie studieren? 

Antworten auf diese und andere spannende Fragen zu einer der Schlüsseltechnologien des
21. Jahrhunderts, gibt es am Mittwoch und Donnerstag, 21./22.05.2014 am Johann-Walter-Gymnasium in Torgau (Truck steht auf dem Markt), im nanoTruck des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).
 

Eingebunden in den „Aktionsplan Nanotechnologie 2015“ des BMBF und sieben weiterer Bundesministerien informiert der nanoTruck über Fortschritte und Entwicklungspotenziale in der Nanotechnologie. Auf einer interaktiven Plattform mit über achtzig Ausstellungsobjekten, Multimedia-Terminals und „Nano“-Kino steht die Vermittlung von Wissen über nanotechnologische Innovationen, die begleitende Risikoforschung sowie fachspezifische Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten im Fokus des nanoTruck-Tourprogamms. In Workshops, Praktika, Vortrags- und Dialogveranstaltungen an rund 220 Einsatztagen pro Jahr wird die Beschäftigung mit der Nanotechnologie in der Schule, zu Hause und am Arbeitsplatz nachhaltig gefördert. 

Wir laden Sie herzlich ein, dem nanoTruck einen Besuch abzustatten.

Erleben Sie Nanotechnologie live - Willkommen im nanoTruck des BMBF!

 Weitere Informationen zum nanoTruck unter: http://www.nanotruck.de/home.html

Hinweise zum Programmablauf hier!

 

 Auf zwei Ebenen präsentiert der imposante nanoTruck
 die Themenvielfalt nanotechnologischer Forschung und
 Anwendung
 (zum vergrößern auf den Truck klicken!)

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