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LUTHER in MIR

erstellt am: Samstag, 7 März, 2015
„LUTHER in MIR“ in Neubesetzung als Benefiz-Veranstaltung für das Kinderhospiz Bärenherz Leipzig am Sonntag, dem 29. Juni 2014, in der Aula unseres Gymnasiums

Als Schüler unseres Gymnasiums vorschlugen, einen Teil des Erlöses des Joe-Polowsky-Gedächtnislaufes am 27. Juni 2014 für das Kinderhospiz Bärenherz in Leipzig zu spenden, waren wir von dieser Intention so angetan, dass wir uns als Theatergruppe sofort entschlossen, jenes Anliegen tatkräftig mit einer Benefiz-Veranstaltung zu unterstützen.  

In dem vergangenen Jahr konnten wir viele Gäste unserer Theateraufführungen „LUTHER in MIR“ im Kulturhaus und in der Schlosskirche begrüßen. In beiden Vorstellungen gelang es den Jugendlichen, durch das Ineinander-Greifen, Verknüpfen und Vernetzen der künstlerischen Ensembles Schauspiel, Solisten, Chor, Orchester und Band der Inszenierung in hohem Maße Kraft und Ausdrucksstärke zu verleihen und diese Abende zu einem besonderen Erlebnis werden zu lassen.  

All dies liegt 1 Jahr zurück. In dieser Zeit haben Schüler der Klasse 12 aus den Aufnahmen der Theatervorstellungen, Interviews mit den Protagonisten und Statements differenziertester Unterstützer unserer Idee die Homepage „luther-in-mir.de“ erstellt, die in brillanter Art und Weise das Thema präsentiert.   

Unser Martinus Luther, alias Tariq Ali, absolvierte nunmehr seine Abiturprüfungen. Er spielte für uns noch einmal die Rolle des Luther. Die ehemaligen Studenten der Reformation sind zu realistischen Studenten des 21. Jahrhunderts avanciert. Ihre Rollen sowie die der Bauern haben andere Schüler gern übernommen. Die einstigen Kinder Luthers sind nicht wirklich mehr Kinder, auch hier handelten jüngere Schauspieler. Sowohl in der Pantomime-Sequenz als auch in der Hip-Hop-Gruppe agierten andere Schüler mit Leidenschaft und hohem Engagement. Die Inszenierung vermittelte so eine individuelle Interpretation des Sujets, von anderen Persönlichkeiten kreativ und facettenreich geprägt.

Der Erlös der Benefiz-Veranstaltung beträgt 500,00 Euro.

Wir möchten uns hierfür sehr herzlich bei allen unseren Spendern bedanken.    

Dr. Gabriele Hönicke

Fachleiterin Johann-Walter-Gymnasium Torgau

Fotostrecke:

             

Super! Und wieder geht’s nach Chemnitz!

erstellt am: Freitag, 6 März, 2015

Leichtathletik/ Jugend trainiert für Olympia Regionalfinale Taucha

Die Freude war riesengroß, denn innerhalb einer Woche holten sich die Jungs des Leichtathletik-Teams vom Johann Walter Gymnasium Torgau im Bundeswettbewerb der Schulen  „Jugend trainiert für Olympia“ zwei Siegerpokale!

Am vergangenen Mittwoch  wurde das Regionalfinale Leipzig „Jugend trainiert für Olympia“ in der Leichtathletik im Stadion  „Kriekauer Straße“ in Taucha ausgetragen. Die Mädchen (2.Platz) und Jungen (1.Platz) der WKIV (5.-7. Klassen) des JWG und die Jungs WKIII Oberschule Mockrehna (1.Platz) hatten sich zum Bereichsfinale in Eilenburg dafür qualifiziert.  

Es ist ein Mannschaftswettbewerb mit den Disziplinen 50m, 800m, Weit - und Hochsprung sowie  Ballwurf (200g) und einer 4x50m Staffel. Jeder  Sportler kann in maximal drei Disziplinen eingesetzt werden und es gibt in jeder Disziplin drei Startplätze pro Schule. Die zwei besten Leistungen jeder Mannschaft fließen in das Endergebnis ein. Es musste um jede Sekunde und jeden Zentimeter gekämpft werden, denn das große Ziel hieß wie im Vorjahr das Landesfinale in Chemnitz. Nur die Siegermannschaften können dort am 9.Juli starten. Starke Konkurrenz  für die Sportler/innen vom Johann-Walter-Gymnasium (Bild 1) und der Oberschule Mockrehna  kamen aus Taucha, Leipzig, Brandis, Borna, Frohburg und Zwenkau. Alle drei Mannschaften aus dem Bereich Torgau hatten auf Grund von Absagen mit Umstellungsproblemen zu kämpfen. Umso erfreulicher waren die Einsatzbereitschaft und der Siegeswille bei allen Teilnehmern, auch wenn sie nicht  in ihrer Spezialdisziplin Punkte sammeln sollten! Bei den Jungs zeichnete sich in beiden Wettkampfklassen ein Zweikampf mit den Mannschaften vom Geschwister-Scholl Gymnasium Taucha ab!

Es war ein „Kopf an Kopf - Rennen“ der Teams in beiden Altersklassen. Die jungen Leichtathleten vom JWG der WKIV siegten in der Endabrechnung auf Grund ihrer deutlicheren Ausgeglichenheit in allen sechs Disziplinen mit 5259 Punkten (Bild 2). Dazu erzielten neue persönliche Bestleistungen: Lucas Kentsch (50m 6,9 sec.), Bastian Pavlas (Ball 50,0 m), Julius Döbelt (Weit 4,46 m) sowie die 4 X 50 m Staffel in 27,30 Sekunden. (Kentsch, Freymuth, Döbelt, Pavlas) (Bild 3)!

Die Mädchen vom JWG  konnten trotz großer Bemühungen ihr Ergebnis von Eilenburg nicht ganz wiederholen. Großen Anteil beim Kampf um die Bronzemedaille hatten Sicilia Lippe (Hoch 1,31 m PBL, Ball 38,0 m PBL),  Belina Rosch (Weit 4,33 m; Ball 38,50 m) und die 4 x 50 m Staffel in 29,30 Sekunden (Przyrembel, Quentmeier, Stokowsky, Pavlov).

A. Garack

Endstand:                   

Mädchen WK IV:  

1. Geschw.Scholl Gymnasium Taucha
2. Oberschule Brandis

3. Johann-Walter-Gymnasium Torgau
4. Gym. Am Breiten Teich Borna
5. Oberschule Frohburg
6. BIP Kreativitätsgym. Leipzig 

5.270
5.056
4.988
4.466
3.892

3.797
Jungen    WK IV:  

1. Johann-Walter-Gymnasium Torgau
2. Geschw.Scholl Gymnasium Taucha

3. Gym. Am Breiten Teich Borna
4. Oberschule Frohburg
5. BIP Kreativitätsgym. Leipzig   

5.259
5.142
4.509
4.114
3.606

Drei Wochen wie im Fluge vergangen

erstellt am: Donnerstag, 5 März, 2015

Am 10.Juni war es endlich soweit – unsere amerikanischen Gäste kamen zum Gegenbesuch nach Torgau. Die nächsten drei Wochen waren voller Pläne und Ideen, um die Zeit optimal zu nutzen und unseren Gastgeschwistern so viel wie möglich von Deutschland zu zeigen. Integriert in das Familienleben, lernten sie unsere Gewohnheiten, Tagesabläufe und Interessen besser kennen. Auch wenn die amerikanischen Schüler nicht deutsch sprechen, gab es  keine Probleme im Alltag.

Die drei Wochen waren voller spannender und abwechslungsreicher Aktivitäten. Es gab Ausflüge nach Dresden (Bild 1), Berlin und Weimar. Außerdem fuhren wir in die Sächsische Schweiz, nach Rathen, um „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ zu sehen. Dies war ein besonderer Höhepunkt und konnte unseren Gästen ein Stück deutscher Kultur nahebringen.

Natürlich spielte auch die Schule eine große Rolle. Obwohl die Amerikaner bereits in den Ferien sind, nahmen sie regen Anteil am Unterricht des JWG. Ein Tag war, in langer Tradition, wieder der Grundschule Promenade gewidmet. Nach einem Ausflug in die GS stellten Grundschüler und amerikanische Gäste kleine Programme in der Aula des JWG vor, um sich gegenseitig eine Freude zu machen (Bild 2). Abgeschlossen wurde der traditionell mit der Übergabe von kleinen Zuckertüten an die Amerikaner. Vielen Dank an die GS Promenade und besonders Frau Zimmermann, die alles liebevoll organisiert hatte.

Da wir gemeinsam an einem Projekt zu Recycling arbeiten, führte uns eine Exkursion nach Eilenburg zu STORA ENSO (Bild 3). Dort konnten wir hautnah den Weg des Papiers aus der blauen Tonne zu recyceltem Zeitungspapier verfolgen. Vielen Dank der ATO Torgau für die Organisation der Exkursion sowie den Guides von STORA ENSO, die uns sachkundig führten und alle Fragen beantworteten.

Im Jugendbildungswerk  Wintergrüne sprachen wir über Werte und den Sinn des Lebens. In verschiedenen spielerischen Aktivitäten konnten die amerikanischen Gäste spüren, wie wichtig die Gemeinschaft ist. Dank an Frau Senftleben für ihre Anregungen und Ideen.

Natürlich gilt auch allen deutschen Eltern ein großer Dank für die Unterstützung des Programms. Sie unternahmen viele Ausflüge an den Wochenenden und zeigten den Gästen Wittenberg, den Spreewald oder sogar die Ostsee. Auch sportliche Aktivitäten wie Kletterwald und Bowling stärkten das Gemeinschaftsgefühl.

Nicht vergessen werden sollten die beiden amerikanischen Lehrerinnen Dr. Purdy und Mrs. Crowley, ohne die der Austausch nicht möglich wäre. Deshalb gebührt ihnen unsere besondere Wertschätzung.

Alles in allem vergingen die drei Wochen viel zu schnell und ein tränenreicher Abschied stand am Ende der gemeinsamen Zeit.

J. Henke, G. Klemm JWG

Spracholympiaden 2014

erstellt am: Mittwoch, 4 März, 2015

Die alljährlich stattfindenden Olympiaden der modernen Fremdsprachen fanden am 20.05.2014 ihren Höhepunkt. Nachdem die Schüler ihr Wissen in Englisch, Spanisch, Französisch und Russisch unter Beweis gestellt hatten, konnten sie nun geehrt werden. Die Schüler, die alle Teilbereiche wie Lesen, Hören, Schreiben und Sprechen mit besonders guten Leistungen absolviert hatten, erhielten Urkunden sowie eine Anerkennung in Form von Büchergutscheinen von der Schule. Allen Preisträgern herzlichen Glückwunsch.

J. Henke

Die Preisträger sind:

Englisch (Bild 1)

  1. Michelle Marie Rosca 8c
  2. Alexander Niejaki 8c
  3. Marcel Kühn 8b

Spanisch (Bild 2)

  1. Jasmin Walter 8a
  2. Amelie Hauptmann 8d
  3. Ricarda Eifler 8c

Französisch (Bild 3)

  1. Michèle-Sophie Häckel 8c
  2. Tim Redlich 8d
  3. Annika Stöber 8d

Russisch (Bild 4)

  1. Alina Schäfer 8b
  2. Jennifer Meinhardt 8b
  3. Pawel Pradellok 8a

IDEEN BEWEGEN – Das digitale Klassenzimmer

erstellt am: Dienstag, 3 März, 2015

Das Konzept des JWG Torgau wurde ausgewählt

Vor 9 Wochen erhielten wir die sehr freudige Nachricht, dass unser Konzept „Die mediale Welt als Mittel der Selbstbetrachtung und -findung der persönlichen Individualität““, basierend   auf den Inhalten des Fächerverbindenden Grundkurses „Künstlerische Medien“, für die Teilnahme an dem Wettbewerb „IDEEN BEWEGEN – Der Wettbewerb zur digitalen Schule“ ausgewählt wurde.

Die Initiative DIGITALE BILDUNG NEU DENKEN initiiert hiermit im gegenwärtigen Schuljahr ein praxisorientiertes Programm, wodurch das digitale Klassenzimmer zur Realität wird. Sie engagiert sich bundesweit für Schulen und macht moderne Medien im Kontext von Lehr- und Lernvorgaben direkt für uns alle erlebbar.

Das bedeutete für uns, dass wir für den Projektzeitraum von nunmehr  6 Wochen alles, was wir für die Umsetzung unserer digitalen Unterrichtsidee benötigten, leihweise und kostenfrei  zur Verfügung gestellt bekamen. Die IT-Ausstattung besteht konkret aus einem Klassensatz von 30 Tablets, einem Notebook, zwei Tablets für die betreuenden Lehrer, einem interaktiven 65-Zoll-Display, Access Points, einem Allshare Cast Dongle,  Drucker und Software, also einer kompletten Klassenzimmerausstattung (Leihstellung SAMSUNG SCHOOL SOLUTION). Der Gesamtwert der Anlage beträgt 20.000 Euro.

Der Einsatz dieses Equipments ist sehr attraktiv, weil es aufgrund seiner Multifunktionalität viele Potenziale im Unterricht bündelt (Bild 1).

Im Rahmen des für die Gymnasiale Oberstufe konzipierten  Fächerverbindenden Grundkurses „Künstlerische Medien“ wählten alle 50 Schüler der Klasse 11 selbstständig ein Thema aus ihrem Interessensbereich. Gleichzeitig formulierten sie erste Überlegungen hinsichtlich des zu erstellenden Mediums. Hierbei hatten sie die Möglichkeit, entweder ein Print-, audiovisuelles oder digitales Medium zu kreieren.  Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl, der Kürze der Projektzeit und der Komplexität der Aufgabenstellung wurde den Jugendlichen angeboten, je nach Wunsch auch in Teams zusammenzuarbeiten.

Die benannten Sujets übertrafen gleich zu Beginn meine Erwartungen. „Einfach leben“, „Kinderaugen“, „Anime-Heroes“, „During Decay – Die Biografie einer Band“, „Manga-Zeichnungen“, „Vergangenes – heute“, „Schönheitswahn“, „Graffitis vs. Streatart“, „Redewendungen und Lebensweisheiten – Wort für Wort“, „Natur im Sonnenlicht“, „Torgau mit allen Sinnen wahrnehmen“,  „Gesichter eines Handicaps – Down-Syndrom“, „Tagebuch eines Pokerface“, „Blickwinkel“, „Schaurig-helle Gedanken“ – all dies sind nur einige der Themenstellungen, die von den Jugendlichen genauer betrachtet werden wollten (Bild 2). Hierzu recherchierten sie nuanciertes Informationsmaterial. Dieses bildete die Grundlage für die nachfolgende Arbeit am jeweiligen Medium (Bild 3). Erste Ergebnisse – Layoutentwürfe der Cover oder einzelner Seiten, Musikauswahl der Filmsequenzen, bereits fertige Sequenzen, selbst kreierte Kompositionen – präsentierten die Jugendlichen in einem Making Of, wodurch die anderen Schüler einen detaillierten Einblick in ihre Tätigkeit bekamen (Bild 4). Immense Wertschätzung erzielten auch die beiden Homepages „luther-in-mir.de“ und „jowax.de“ sowie das e-Paper „menschen-und-politik.jimdo.com“.

Die oftmals interaktive Vorstellung der selbstbestimmten Themen in ihrer medialen Bearbeitung zeugte von einer hohen Motivation und Kreativität (Bild 5). Das Equipment konnten wir noch bis zum 17.04.2014 nutzen. Schade, denn wir alle, die das digitale Klassenzimmer erleben durften, sind einfach nur begeistert. Hiermit hatten wir die Möglichkeit, uns in hohem Maße konstruktiv der digitalen Medien zu bedienen, diese kompetent einzusetzen und zur eigenen Kommunikation zu gebrauchen (Bild 6).

Gegenwärtig reichen wir gerade unsere Unterlagen und einige der Projekte ein (siehe „Vergangenes heute“, „Gesichter eines Handicaps – Down-Syndrom“).

Dr. Gabriele Hönicke

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