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„LUTHER in MIR – Eine Hommage“ als Theatergastspiel in Potsdam und Berlin

erstellt am: Samstag, 11 Juni, 2016

Als wir 2011 begannen, das 1. Drehbuch für „LUTHER in MIR“ zu schreiben, dachte keiner von uns daran, dass wir einmal auf einer richtigen Theaterbühne spielen werden. Höchstens eine Vision, deren Erfüllung in den Sternen stand. Am vergangenen Wochenende jedoch erlebten wir, 73 Mitwirkende des Johann-Walter-Gymnasiums, der Kreismusikschule „Heinrich Schütz“ und der „Lebenshilfe Torgau e.V.“, diesen Höhepunkt in Potsdam und Berlin. Auf Einladung des Förderkreises für Kirchenmusik Kleinmachnow hatten wir die Möglichkeit, im Evangelischen Gymnasium Hermannswerder Potsdam, in der Paulus-Kirche Berlin-Zehlendorf und im Augustinum Kleinmachnow unsere Inszenierung „LUTHER in MIR – Eine Hommage“ aufzuführen. Zum 1. Mal gingen so viele Kinder und Jugendliche aus 6 unterschiedlichen Klassenstufen und unsere Mitspieler aus der Lebenshilfe auf gemeinsame Reise, waren doch bislang unsere auswärtigen Auftritte der Theatergruppe höchstens auf kleine Szenen mit wenigen Schülern anlässlich des Tages der Sachsen beschränkt. Gleichsam galt es, das umfangreiche technische Equipment und alle Instrumente unbeschadet nach Berlin zu transportieren und mehrmals auf- und abzubauen, eine logistische Herausforderung, die nur mit der Unterstützung des gesamten Teams bewerkstelligt werden konnte. Aber unser Aufwand hat sich mehr als gelohnt. Bereits am Freitagabend, nach der Aufführung in der Paulus-Kirche, freuten wir uns sehr über die Wertschätzung, welche uns von dem Publikum entgegengebracht wurde. Samstagvormittag, nach dem gemeinsamen Frühstück in der Jugendherberge Wannsee, genossen wir reichlich 2 Stunden Freizeit im Zentrum Berlins, um danach 14 Uhr im Augustinum unsere letzte Inszenierung vorzubereiten. Wir trafen auf einen Theatersaal, der uns mehr als in Erstaunen versetzte. Die Mädels waren zuvorderst von den herrlichen Garderoben, die Jungen von dem Regieraum und den technischen Bedingungen begeistert. Und alle gemeinsam von dem leckeren Catering, das eigenhändig von unserem Schulleiter, Herrn Nowack, und seiner Frau für uns bereitgestellt wurde. 18 Uhr begannen wir zu spielen. Alle Mitwirkenden – Schauspieler, Sänger, Instrumentalisten, Tänzer, Techniker – waren hochmotiviert und zelebrierten ihre Performance. Auf der Bühne, aber selbst auch hinter ihr erlebten wir ein Gefühl hoher Professionalität, des gemeinsamen glücklichen Interagierens, des Über-sich-Hinauswachsens.

Niclas Winkler, unser Martinus Luther, sagt: „Ich finde, ich kann im Namen aller Beteiligten sprechen, dass Berlin ein absoluter Erfolg war. Lief bei der ersten Aufführung in dem evangelischen Gymnasium nicht alles nach Plan, haben wir uns somit nur noch mehr angespornt gefühlt, in den beiden folgenden Aufführungen zu zeigen, welches wunderbare Theaterstück Frau Dr. Hönicke mit uns auf die Beine gestellt hat. Man hat uns sicherlich angemerkt, dass wir nicht einfach nur stupide auswendig gepaukte Texte wiedergeben, sondern unsere Rolle lebten. Wir waren für 2 1/2 Stunden zum Beispiel Luther, Cranach oder Johann Walter. In jedem Beteiligten, sei es Betreuer oder Schauspieler, konnte man die Begeisterung spüren, die unser Theaterstück zu etwas ganz Besonderem macht. Es hat mir große Freude bereitet, Luther zu spielen und mit den anderen zu interagieren, außerdem hat mich unser Theaterwochenende wieder um einige wertvolle Erfahrungen reicher gemacht. Ich möchte mich noch einmal bei Frau Dr. Hönicke für ihr Engagement bedanken und dafür, dass sie mir die Rolle und den Mut zugesprochen hat. Ich glaube von alleine hätte ich diese Rolle nicht gewählt. Es hat mein Leben unglaublich bereichert, seien es neue Freundschaften oder die Stärkung meines Selbstvertrauens. Man will es ja eigentlich nie zugeben, aber ich werde die Schule vermissen und einige Lehrer, unter anderem Frau Dr. Hönicke, denn es gibt sehr wenige Lehrer, die so viel Herzblut in Projekte stecken, dass man nur den Hut ziehen kann. Dafür möchte ich mich bei ihr bedanken. Ich würde mich sehr freuen, wenn noch Aufführungen folgen würden, auch über meine Schulzeit hinaus. Wer weiß, wo mich mein Weg hinführt. Vielleicht studiere ich Lehramt und komme mit etwas Glück auch an das JWG zurück.“

Das Kammerorchester „Anima musica verbi“ – Die musikalische Seele des Wortes – unter der Leitung von Ina Bär verband mit Eleganz und Erhabenheit durch die eigens von ihr komponierte Musik die unterschiedlichen Sequenzen der Handlung. Alle Mitwirkenden verinnerlichten die Töne für ihr Agieren, sogen diese auf und wurden von ihnen getragen.

Ina Bär: „Es war wirklich ein sehr schönes Miteinander und das, welches ich musikalisch als Grundform fugatisch komponiert hatte, wurde in diesen letzten Tagen wahrhaftig und leibhaftig zur Fuge, in dem Gefügtsein jeder einzelnen Stimme, jeder einzelnen Persönlichkeit in seiner ganz eigenen Form, ohne sie im Miteinander aufgeben zu müssen, sondern im Gegenteil sich stärkend in einer hohen Belebung erfahren zu können. Das war wohl der größte Lohn. Es war mir eine große Freude, mit dabei gewesen zu sein, miterlebt zu haben, wie die Kinder und Jugendlichen an den Aufgaben über sich hinausgewachsen sind!“

 

Lucie Hornauer, Klasse 11, JWG

     

 

Mit Rekordergebnis von 7270 Punkten qualifiziert!

erstellt am: Samstag, 11 Juni, 2016

Torgau/Eilenburg

Am vergangenen Donnerstag fand in Eilenburg das Bereichsfinale "Jugend trainiert für Olympia" in der Leichtathletik statt. Zwei Mannschaften vom Johann - Walter - Gymnasium Torgau (Mädchen WKIII, Jungen WKIII) hatten sich auf diesen Wettkampf vorbereitet. 

Bei idealem Leichtathletikwetter trafen sie auf starke Konkurrenz aus Torgau, Eilenburg und Taucha. Bei diesem Mannschaftswettbewerb mit den Disziplinen  75 m, 800 m, Weit - und Hochsprung, Ballwurf (200g), Kugelstoßen (4kg) und der 4x75 m Staffel kann jeder Sportler in maximal drei Disziplinen eingesetzt werden. Gleichzeitig gibt es in jeder Disziplin drei Startplätze pro Schule. Die zwei besten Leistungen pro Disziplin und Schule gehen in die Punktwertung ein. Die Mannschaften des JWG nahmen das vierte Jahr in Folge an diesem Wettkampf teil. Von Beginn an gingen die Mädchen und Jungen konzentriert und mit viel Kampfgeist in die Wettkämpfe. Beide Mannschaften hatten das Ziel mit einem Sieg in die nächste Runde zum Bezirksfinale am 01. Juni nach Taucha einzuziehen.

Obwohl die Mädchen mit 5945 Punkten  genau 200 Punkte mehr als im Vorjahr erzielten reichte es leider wieder "nur" zu Platz 3 (siehe Ergebnisse). Die "fleißigsten Punktesammlerinnen" waren dabei Joelina Zass  906 Punkte (75m 10,60s; Weit 4,24m) und Laura Przyrembel 886 Punkte (Ball 40,00m: Kugel 8,52m).  

Bei den Jungs entwickelte sich ein Dreikampf zwischen der OS Eilenburg, Gymnasium Taucha und dem JWG Torgau. Nach zwei Disziplinen (Weit; Ball) lagen die Leichtathleten des JWG Torgau 60 Punkte hinter der OS Eilenburg auf Platz 2. Im Endergebnis (siehe Ergebnisübersicht)  standen dann der 1. Platz mit 260 Punkten mehr als im Vorjahr. Grundlage dafür waren sieben persönliche Bestleistungen und die neue Bestzeit über 4 x 75 Meter in 37,60 Sekunden (Kentsch, Freymuth, Melichar, Harm).  Lukas Winkler, 8. Klasse (Kugel 12,24m; Hoch 1,62m ; 1099 Punkte) und Theo Melichar, 9.Klasse (Hoch  1,68m; 800m 2:22,4min) holten bei den Jungs die meisten Punkte!  Mit diesem Spitzenresultat sicherten sich die  Jungs vom JWG den Sieg und die Teilnahme am Regionalfinale in Taucha. Wie jedes Jahr geht es dort um die Qualifikation für das Landesfinale am 12. Juni in Chemnitz.

 

Ergebnisse:

                                           

männlich Wettkampfklasse  III

Punkte

1

Johann-Walter- Gymnasium Torgau

7270

2

Friedrich -Tschanter -Oberschule Eilenburg

7086

3

Geschwister-Scholl-Gymnasium Taucha

7043

4

Martin - Rinckart - Gymnasium Eilenburg

6683

                                        

                                        

weiblich

Wettkampfklasse III

 

 

 

Punkte

1

Martin - Rinckart - Gymnasium Eilenburg

6270

2

Geschwister-Scholl-Gymnasium Taucha

6264

3

Johann-Walter- Gymnasium Torgau

5945

4

Friedrich -Tschanter -Oberschule Eilenburg

5397

5

Oberschule Bad Düben

 

5382

 

     

B1: Die Mädchen und Jungen des Johann Walter Gymnasium nach einem erfolgreichen Tag mit Siegerehrung

B2: Lukas Winkler bei seinem Rekordstoß von 12,24m

B3: Die 800m Läufer Theo Melichar, Julius Döbelt und Luc Peter Pampel (blaue LA-Trikots) nach der 1. Runde

 

A. Garack

JO-PO-Lauf bei R.SA

erstellt am: Samstag, 11 Juni, 2016

Grüße aus den USA

erstellt am: Montag, 2 Mai, 2016

Grüße aus Wilmington

In diesem Jahr jährt sich der Schüleraustausch zwischen Torgau und dem Brandywine School District in Wilmington/Delaware zum 20. Mal. Aus diesem Grund gab es gleich am ersten Abend einen Empfang des Schulbezirks zu dem die Mitglieder des Schoolboards (verantwortlich für die Finanzierung), die Schulverwaltung, Schulleiter, die ehemalige Senatorin Myrna Bair sowie die Gäste aus Deutschland eingeladen wurden.(Empfang) Zuerst würdigte der Superintendent Dr Holodick das Engagement der Kollegen und nach einigen anderen persönlichen Erfahrungen fasste die auf der amerikanischen Seite verantwortliche Lehrerin Dr. Purdy die 20 Jahre in einer bewegenden Rede zusammen. Nahezu 800 Schüler diesseits und jenseits des Ozeans haben Verbindungen geknüpft, die zum Teil immer noch Bestand haben. Der Austausch ist ein wichtiger Beitrag zur Völkerverständigung, Toleranz und gegenseitigem Vertrauen.

Am 29.Februar ging es also zum 20.Mal auf den Weg über den großen Teich. In den USA angekommen und von den Familien herzlich in Empfang genommen begann am Dienstag früh der Schulalltag. Die Schüler sind an drei High Schools verteilt. Sie nehmen am Unterricht der Mount Pleasant HS (Bild 1), an der Brandywine HS (2) und an der Concord HS (3) teil. Dieser ist anders als am JWG bzw. in Deutschland allgemein. Vincent sagt, dass die Schule hier alle amerikanischen Klischees die man aus diversen Filmen kennt, bestätigt. Die Schulen sind „quadratisch, praktisch, gut“, dennoch aber sehr unübersichtlich, weil sie so groß sind.

Anne Marie stellt fest, dass die Mischung aus den verschiedenen ethnischen Gruppen enorm ist und für uns ungewohnt. Besonders ins Auge fällt das Outfit der Schüler – Jesuslatschen, Jogginghosen, pinke Socken etc. So würde bei uns keiner in die Schule gehen.

Der Unterricht ist auch z.T. anders, es hört keiner zu, man schläft oder hört Musik. Natürlich gibt es auch Stunden, in denen die Schüler mitarbeiten und aufmerksam sind.

Vincent findet Sciences total interessant, weil da Roboter gebaut werden, die dann verschiedene Experimente durchführen können.

Am Donnerstag stand der erste Höhepunkt auf dem Programm – New York. Petrus meinte es gut mit uns und ließ den Himmel blau erstrahlen, so dass wir eine tolle Sicht vom Empire State Building hatten. Luca meinte, dass in New York sehr viel Verkehr ist und die Fußgänger auch bei Rot über die Ampel gehen. Pauline J. war beeindruckt vom Gold im Trump Tower. Dennis und Marcel waren fasziniert vom M.A.C. Shop, wo sogar der Fußboden mit geschminkten Augen und Lippen bemalt war. Gigantisch ist auch der m&m Shop am Times Square. Über drei Etagen kleine bunte Schokolinsen und T-Shirts, Tassen, Spielzeug etc in den einzelnen Farben.

Nach den Plänen für das Wochenende befragt erfuhren wir z.B. von Lisa und Lukas, dass sie und einige andere Schüler an den Strand fahren werden. Nico freute sich auf ein Wochenende beim Skifahren, Cora verbrachte die Zeit in New York. Natürlich ist auch Shopping ein wichtiger Punkt oder der Besuch des Kinos.

G.Klemm, J.Henke JWG

     

 

 

Neues aus den USA

erstellt am: Montag, 2 Mai, 2016

Neues aus den USA

Nun nähert sich die spannende Zeit in den USA schon wieder ihrem Ende. Die Tage hier sind voller großartiger Eindrücke und die Schüler genießen alles ihnen Gebotene. Anne Marie war fasziniert vom High School Musical „The little mermaid“. Mit einer scheinbaren Leichtigkeit agieren super Schauspieler und Sänger zusammen mit einem riesigen Orchester und begeistern die Zuschauer. Der März ist immer der Monat wo nahezu in jeder High School ein Musical aufgeführt wird.

Natürlich gibt es auch sportliche Aktivitäten und Vincent erzählte vom Fußballspiel seiner Austauschpartnerin. Ihr Team verlor leider und er fand, dass Amerikaner viel „angefressener“ sind als wir, wenn sie verlieren. Kein Wunder, hängt doch manchmal sogar ein guter Platz oder ein Stipendium am College von sehr guten sportlichen Leistungen ab.

Am 8.März stand der Ausflug nach Washington D.C. auf dem Programm. Bei sonnigen 28°C erkundeten wir die Stadt. Nach Besichtigung des Lincoln Memorials (Foto) ging es zum Washington Monument. Dort hatten wir die Möglichkeit hinaufzufahren, um die fantastische Aussicht von oben zu genießen. Luca fand Washington sehr übersichtlich und alles war gut zu Fuß zu erreichen. Die große Vielfalt der Museen bot für jeden Geschmack etwas und so konnte man die Schüler im Air and Space, im Kunstmuseum, im botanischen Garten oder im Museum zur amerikanischen Geschichte treffen. Dabei war die Experimentierabteilung im Raumfahrtmuseum besonders begehrt, weil man da viele Dinge interaktiv erfahren konnte.

Pauline J. und einige andere waren vom Weißen Haus enttäuscht. Sie hatten es sich größer und repräsentativer vorgestellt.

Alles in Allem bot Washington einen guten Mix aus Museen und Bildern, die man aus Filmen, wie z.B. Forrest Gump kennt, fasste Julian schließlich zusammen. Und Lukas ergänzte, dass Washington viel schöner sei als New York, weil es viele Parks und Museen gibt.

Natürlich spielt auch der Alltag eine große Rolle beim Vergleichen des Lebens hier und zu Hause. Allein im Supermarkt hat Nils herausgefunden, dass Chips viel billiger sind als bei uns, aber alle anderen Lebensmittel, vor allem Obst und Gemüse sind deutlich teurer als in Deutschland.

Das zweite Wochenende war wieder den Familien vorbehalten und wurden entsprechend gemeinsam verbracht.

Am Montag besuchten wir die Temple University (Foto) in Philadelphia. Im Language Department warteten die Studenten, die Deutsch lernen auf uns. In verschiedenen Kursen wurden wir nach Torgau, Renaissance und Reformation befragt. Natürlich gab es auch Gespräche über das tägliche Leben, Schule und Berufswünsche in kleineren Gruppen.

Nun ist die letzte Woche schon angebrochen und wir haben noch die Hauptstadt Delawares vor uns und außerdem bereiten wir uns auf das Programm zur Abschlussparty vor.

G.Klemm, J.Henke JWG

     

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