News

10. Sächsischer Schulcup im Crosslauf - ein tolles Erlebnis

erstellt am: Dienstag, 25 Oktober, 2016

Zum vierten Mal nahmen  Mannschaften des Johann-Walter-Gymnasiums Torgau am diesjährigen Jubiläumswettkampf, dem 10. Sächsischen Schulcup im Crosslauf, in Freital teil. In den Wettkampfklassen WKII (2000-2003) und WKIV (2004-2007) qualifizierten sich die besten Mädchen und  Jungen beim Schulcross am 21.09.2016 für den Landeswettbewerb. Es ist ein Mannschaftswettbewerb, bei dem jedes Team aus drei Mädchen und drei Jungen in der entsprechen Wettkampfklasse besteht. Die zwei besten Zeiten jeder Schule bei Mädchen und Jungen gehen in die Wertung ein und ergeben dann die Endzeit der Mannschaft und  die entsprechende Platzierung. Die Anzahl der teilnehmenden Schulen sowie die gelaufenen Zeiten zeugten von einem hohen Niveau. Die Mannschaft der WKIV mit den Läufer/innen  Theo Jahnke, Paul Hirthe, Ben Moosdorf, Josephiene Wagner, Anna Nesterov und Laura Lehmann belegte in der Zeit von 22:07,0 Minuten einen sehr guten 6. Platz von 13 Mannschaften. Vor 2 Jahren reichte diese Zeit für einen Medaillenplatz! Hervorzuheben sind die Einzelplatzierungen der Jungen. So belegte Theo Jahnke einen hervorragenden 2. Platz, Ben Moosdorf den sehr guten 4. Platz und Paul Hirthe wurde10. von 39 Läufern!! Alle Sportler des JWG dieser Wettkampfklasse waren der jüngere Jahrgang und könnten im nächsten Jahr noch einmal in dieser WK starten!! Auch die Läufer/innen der WKII hatten sich einiges vorgenommen, denn vor zwei Jahren holten ihre Mitschüler/innen den Pokal in dieser Altersklasse nach Torgau. Die Einzelplatzierungen der Mädchen und Jungen vom JWG zeugen von viel Kampfgeist (Johannes Horn 4. Platz; Joelina Zass 6. Platz; Hannah Ritter 7. Platz; Annika Negro 10. Platz; Gustav Mieth 13. Platz; Max Müller 17. Platz von 30 Läufern/innen).  Der Zeitabstand  zur Spitze, vor allem bei den Mädchen, war zu groß, um in die Medaillenplätze zu laufen. Der überwiegende Teil dieser Mannschaft kann auch im kommenden Jahr noch einmal an diesem interessanten und sehr gut organisierten Schulwettbewerb teilnehmen.  

Sommernachtstraum trifft auf Talente

erstellt am: Donnerstag, 23 Juni, 2016

Draußen wird es langsam dunkel und die Aula des Johann-Walter-Gymnasiums verwandelt sich in einen mystischen Zauberwald.

Säuselnde Musik. Eine Gestalt mit wildem, rotem Haar tritt aus dem Schatten des Publikums auf die Bühne. Mit fließenden Bewegungen und einem schelmischen Lachen zieht sie die Aufmerksamkeit der Zuschauer auf sich. Der von sich selbst überzeugte Puck fühlt sich im Schutze der hereingebrochenen Nacht in der Lage, Penthesileas Talent in Frage zu stellen. Doch die erste Dienerin im Elfenstaate ist fest davon überzeugt, einen Waldbewohner mit größerem Können als Puck zu finden. Und die Wette beginnt!

Talent und Schauspiel verzauberten viele Gäste an dem lang ersehnten Frühlingsabend des 3. Mai um 18 Uhr. Schüler der 10. und 11. Klassen des Johann-Walter-Gymnasiums präsentierten ihre intensiv einstudierte Theaterinszenierung, basierend auf der Komödie „Ein Sommernachtstraum“ von William Shakespeare. In diese Aufführung integriert waren zahlreiche Talente unserer Schule, welche ihr Können vor dem Publikum und der kritischen Jury, bestehend aus der Schulleitung sowie ausgewählten Lehrern und Schülern, unter Beweis stellten.

So traf der Sommernachtstraum auf junge Sänger, Tänzer, Slammer und sogar Bands, die es mit viel Enthusiasmus, Herzblut und Witz verstanden, die Zuschauer zu begeistern.

Ohne den fröhlichen Puck (Annika Stöber), dessen anmutige Herausforderin Penthesilea (Alma Eggers), den bezaubernden Paaren Hermia (Anny Hienzsch) und Lysander (Fabio Arnold) sowie Helena (Katharina Heinig) und Demetrius (Julius Holling) und den herrschenden Elfen Titania (Julia Angermann) und ihrem Gemahl Oberon (Clemens Negro) sowie vielen weiteren leidenschaftlichen Darstellern wäre der besondere Reiz des Stückes ausgeblieben.

Dass dieser Abend ein gelungener war, spiegelt sich in den Meinungen einiger Beteiligter und Gäste wider:

Die Theaterinszenierung „Sommernachtstalente“ war eine sehr stimmige und verzaubernde Zusammenführung der Talente unserer Schule und der Komödie von Shakespeare. Vor allem die schauspielerische Leistung hat mich sehr beeindruckt und ich konnte mich in die Thematik wunderbar einfühlen.“ Sharifa Sens (Zuschauerin)

Es war schön, ein Teil dieses tollen Schauspiels gewesen zu sein und das aktive Einbringen in die Inszenierung machte mich sehr glücklich.“ Lena Moritz (Schauspielerin)

Die Talente wurden auf wunderbare Art und Weise in das Stück integriert. Anstatt einfach alle Beiträge hintereinander abzuarbeiten, wurde jeder Einzelne zu einem Teil von Shakespeares „Ein Sommernachtstraum.“ Pauline Wölflick (Talent)

Natürlich freute sich Penthesilea am Ende als glückliche Siegerin mit all ihren Talenten über die Erfolge ihrer Schützlinge und die gewonnene Wette.

 

Schüler des Künstlerischen Profils Klasse 10, JWG

 

        

 

Mit Rekordergebnis von 7494 Punkten Silber erkämpft!

erstellt am: Donnerstag, 23 Juni, 2016

Torgau / Chemnitz

Zum vierten Mal in Folge standen die Jungen  der WKIII des Johann Walter Gymnasiums Torgau im Landesfinale der Leichtathleten des Bundeswettbewerbes "Jugend trainiert für Olympia". Nach den guten Ergebnissen der Vorrunden und dem Erfolg im Vorjahr (Bronze) waren die Erwartungen hoch. Aber ein Blick auf die Meldelisten verriet (acht Mannschaften, unter anderem alle drei Leistungszentren Leipzig, Dresden, Chemnitz hatten gemeldet), es wird ein schwerer und enger Kampf um die Medaillen. Des weiteren bot der Zeitplan einige Probleme. Gleich zu Beginn starteten  der Ballwurf und Weitsprung zeitgleich. Für die Betreuer ein heftiger Spagat! Doch die Jungs zeigten Charakter und kämpften hervorragend. Im Ballwurf begannen alle drei Sportler  (Eric Stengl 71,0m!!!, Moritz Schäfer 65,0m und Jacob Stock 60,0m) mit persönlichen Bestleistungen und setzten Ausrufezeichen! Damit lag das JWG in der Zwischenwertung auf Platz 2!  Im Weitsprung und im darauf folgenden Hochsprung lief es nicht optimal. So musste Tom Merseburg vor seinem letzten Sprung (bis dato 5,38m) den 75 Meter- Lauf absolvieren und Theo Melichar nach übersprungenen 1,61 Meter am Staffellauf 4 x 75 Meter teilnehmen und danach den Wettkampf fortsetzen. Nun lagen die Jungs auf dem vierten Platz, hinter dem Sportgymnasium Chemnitz, der Sportoberschule Dresden und dem Käthe-Kollwitz-Gymnasium Zwickau. Mit den sehr guten Sprintergebnissen über 75 Meter ( L. Kentzsch 9,59 s; T. Freymuth 9,59 s) und der Bestleistung über 4 x 75 Meter in 36,46 Sekunden (Kentzsch, Döbelt, Freymuth, Melichar) festigten die Jungen ihren Platz hinter Zwickau und bauten den Vorsprung zum Gymnasium aus Niesky (Vorjahressieger)  aus. Auch die  "Kugelstoßer" mit Lukas Winkler 11,41m und die persönlichen Bestleistungen von Jacob Stock 10,42m sowie Moritz Schäfer 10,32m  brachten 1014 Punkte ein.

Einen Glanzpunkt setzten die 800 Meter - Läufer um Theo Melichar PBL 2:15,41 Minuten, Luc Peter Pampel PBL 2:25,0 Minuten und Julius Döbelt 2:27,38 Minuten.  Theo lief die schnellste Zeit aller 800 Meter - Läufer der Jungen WKIII . Die elf Bestleistungen waren der Grundstock für das Spitzenergebnis von 7494 Punkten und brachten damit in der Endabrechnung die Silbermedaille der nicht Sportorientierten Schulen.

 

Endstand (nicht Sportorientierte Schulen):

1. Käthe-Kollwitz-Gymnasium Zwickau 7878 Punkte
2. Johann-Walter-Gymnasium Torgau 7494 Punkte
3. Friedrich- chleiermacher-Gymnasium Niesky 7230 Punkte
4. Weißeritzgymnasium Freital 7036 Punkte
5. Bernhard-von-Cotta-Gymnasium Brand-Erbisdorf 6811 Punkte

 

Sportschulen:

1. Sportgymnasium Chemnitz 7878 Punkte
2. Sportoberschule Dresden 7698 Punkte
3. Sportoberschule Leipzig 6705 Punkte

 

B1: Die Mannschaft des Johann Walter Gymnasium Torgau

h. R.v.l.: Sportlehrerhelfer Manuel Eckert, Lukas Winkler, Eric Stengel, Jacob Stock, Theo    

               Melichar, Moritz Schäfer, Julius Döbelt,

v.R.v.l.: Tom Merseburg, Lucas Kentsch, Toni Freymuth, Luc Peter Pampel, Niklas Harm,

B2.:    Siegerehrung  WKIII Jungen  JTO Leichtathletik 2016 in Chemnitz

B3.: Theo Melichar im Ziel seines überragenden 800 Meter Laufes in 2:15,41 Minuten

 

 

 

Vizelandesmeister

erstellt am: Donnerstag, 23 Juni, 2016

Beim Landesfinale Fußball WK IV. schlugen sich die Fußballer des JWG bei hochsommerlichen Tem­peraturen sehr achtbar. Im ersten Spiel stand man dem Gymnasium aus Hoyerswerda gegenüber. In dieser Partie trennte man sich zwei zu zwei, durch Tore von Luca Wetzer und Max Feja. Das zweite Gruppenspiel gegen Hartha konnte klar mit vier zu zwei gewonnen werden. Torschützen in diesem Spiel waren Brion, Wetzer, Burkhardt und Feja.  Als Gruppensieger spielte man nun im Halbfinale gegen das Gymnasium Brandis. Brandis stellte sich in diesem Spiel als das bessere Team dar. Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung und absoluten Siegeswillen konnte man ein zwei zu zwei erkämpfen. Mit dem Abpfiff erzielte Max Feya den Ausgleich. Im anschließenden Neunmeterschießen behielten Burkhardt, Wetzer und Kaminski die Nerven. Somit gewann man das Spiel und zog so ins Finale ein. Der Finalgegner kam aus Dresden und stellte sich als klarer Favorit dar. Das Gymnasium Bürgerwiese Dresden bestand hauptsächlich aus Spielern von Dynamo Dresden. Leider ging dieses spielerisch hochwertige Finale mit vier zu eins verloren. Trotz dieser Niederlage waren die Jungs sehr stolz auf ihre erbrachten Leistungen und den errungenen Vizelandesmeister.  Es war für alle Teilnehmer ein großes Erlebnis, an diesem Turnier teilnehmen zu dürfen, da auch einige bekannte Gesichter von RB Leipzig und Lokomotive Leipzig anwesend waren.

Max Feja, Fritz Burkhardt, Luca Wetzer, Jannis Reichelt, Nick Kaminski

Mario Michalari, Noel Brion, Jonas Alf, Dominik Bunde, Marvin Schlesinger

„LUTHER in MIR – Eine Hommage“ als Theatergastspiel in Potsdam und Berlin

erstellt am: Samstag, 11 Juni, 2016

Als wir 2011 begannen, das 1. Drehbuch für „LUTHER in MIR“ zu schreiben, dachte keiner von uns daran, dass wir einmal auf einer richtigen Theaterbühne spielen werden. Höchstens eine Vision, deren Erfüllung in den Sternen stand. Am vergangenen Wochenende jedoch erlebten wir, 73 Mitwirkende des Johann-Walter-Gymnasiums, der Kreismusikschule „Heinrich Schütz“ und der „Lebenshilfe Torgau e.V.“, diesen Höhepunkt in Potsdam und Berlin. Auf Einladung des Förderkreises für Kirchenmusik Kleinmachnow hatten wir die Möglichkeit, im Evangelischen Gymnasium Hermannswerder Potsdam, in der Paulus-Kirche Berlin-Zehlendorf und im Augustinum Kleinmachnow unsere Inszenierung „LUTHER in MIR – Eine Hommage“ aufzuführen. Zum 1. Mal gingen so viele Kinder und Jugendliche aus 6 unterschiedlichen Klassenstufen und unsere Mitspieler aus der Lebenshilfe auf gemeinsame Reise, waren doch bislang unsere auswärtigen Auftritte der Theatergruppe höchstens auf kleine Szenen mit wenigen Schülern anlässlich des Tages der Sachsen beschränkt. Gleichsam galt es, das umfangreiche technische Equipment und alle Instrumente unbeschadet nach Berlin zu transportieren und mehrmals auf- und abzubauen, eine logistische Herausforderung, die nur mit der Unterstützung des gesamten Teams bewerkstelligt werden konnte. Aber unser Aufwand hat sich mehr als gelohnt. Bereits am Freitagabend, nach der Aufführung in der Paulus-Kirche, freuten wir uns sehr über die Wertschätzung, welche uns von dem Publikum entgegengebracht wurde. Samstagvormittag, nach dem gemeinsamen Frühstück in der Jugendherberge Wannsee, genossen wir reichlich 2 Stunden Freizeit im Zentrum Berlins, um danach 14 Uhr im Augustinum unsere letzte Inszenierung vorzubereiten. Wir trafen auf einen Theatersaal, der uns mehr als in Erstaunen versetzte. Die Mädels waren zuvorderst von den herrlichen Garderoben, die Jungen von dem Regieraum und den technischen Bedingungen begeistert. Und alle gemeinsam von dem leckeren Catering, das eigenhändig von unserem Schulleiter, Herrn Nowack, und seiner Frau für uns bereitgestellt wurde. 18 Uhr begannen wir zu spielen. Alle Mitwirkenden – Schauspieler, Sänger, Instrumentalisten, Tänzer, Techniker – waren hochmotiviert und zelebrierten ihre Performance. Auf der Bühne, aber selbst auch hinter ihr erlebten wir ein Gefühl hoher Professionalität, des gemeinsamen glücklichen Interagierens, des Über-sich-Hinauswachsens.

Niclas Winkler, unser Martinus Luther, sagt: „Ich finde, ich kann im Namen aller Beteiligten sprechen, dass Berlin ein absoluter Erfolg war. Lief bei der ersten Aufführung in dem evangelischen Gymnasium nicht alles nach Plan, haben wir uns somit nur noch mehr angespornt gefühlt, in den beiden folgenden Aufführungen zu zeigen, welches wunderbare Theaterstück Frau Dr. Hönicke mit uns auf die Beine gestellt hat. Man hat uns sicherlich angemerkt, dass wir nicht einfach nur stupide auswendig gepaukte Texte wiedergeben, sondern unsere Rolle lebten. Wir waren für 2 1/2 Stunden zum Beispiel Luther, Cranach oder Johann Walter. In jedem Beteiligten, sei es Betreuer oder Schauspieler, konnte man die Begeisterung spüren, die unser Theaterstück zu etwas ganz Besonderem macht. Es hat mir große Freude bereitet, Luther zu spielen und mit den anderen zu interagieren, außerdem hat mich unser Theaterwochenende wieder um einige wertvolle Erfahrungen reicher gemacht. Ich möchte mich noch einmal bei Frau Dr. Hönicke für ihr Engagement bedanken und dafür, dass sie mir die Rolle und den Mut zugesprochen hat. Ich glaube von alleine hätte ich diese Rolle nicht gewählt. Es hat mein Leben unglaublich bereichert, seien es neue Freundschaften oder die Stärkung meines Selbstvertrauens. Man will es ja eigentlich nie zugeben, aber ich werde die Schule vermissen und einige Lehrer, unter anderem Frau Dr. Hönicke, denn es gibt sehr wenige Lehrer, die so viel Herzblut in Projekte stecken, dass man nur den Hut ziehen kann. Dafür möchte ich mich bei ihr bedanken. Ich würde mich sehr freuen, wenn noch Aufführungen folgen würden, auch über meine Schulzeit hinaus. Wer weiß, wo mich mein Weg hinführt. Vielleicht studiere ich Lehramt und komme mit etwas Glück auch an das JWG zurück.“

Das Kammerorchester „Anima musica verbi“ – Die musikalische Seele des Wortes – unter der Leitung von Ina Bär verband mit Eleganz und Erhabenheit durch die eigens von ihr komponierte Musik die unterschiedlichen Sequenzen der Handlung. Alle Mitwirkenden verinnerlichten die Töne für ihr Agieren, sogen diese auf und wurden von ihnen getragen.

Ina Bär: „Es war wirklich ein sehr schönes Miteinander und das, welches ich musikalisch als Grundform fugatisch komponiert hatte, wurde in diesen letzten Tagen wahrhaftig und leibhaftig zur Fuge, in dem Gefügtsein jeder einzelnen Stimme, jeder einzelnen Persönlichkeit in seiner ganz eigenen Form, ohne sie im Miteinander aufgeben zu müssen, sondern im Gegenteil sich stärkend in einer hohen Belebung erfahren zu können. Das war wohl der größte Lohn. Es war mir eine große Freude, mit dabei gewesen zu sein, miterlebt zu haben, wie die Kinder und Jugendlichen an den Aufgaben über sich hinausgewachsen sind!“

 

Lucie Hornauer, Klasse 11, JWG

     

 

Seiten