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Tags in der Bücherei, nachts im Kloster – Von Buchsommer und Lesenacht am JWG

erstellt am: Freitag, 5 Oktober, 2018

Leise heult der Wind im Mondschein, Äste wankender Bäume schlagen gegen meterhohe Fenster, dunkle Schatten tanzen auf den Säulen eines alten Klostergemäuers – eine typische Nacht in einem mittelalterlichen Kloster mag in der Fantasie zunächst so oder ähnlich aussehen. Dass eine Nacht in einer alten Klosterkirche auch gemütlich sein kann, durften einige Schülerinnen und Schüler des Johann-Walter-Gymnasiums im Juni dieses Jahres im Rahmen der ersten von der Fachkonferenz Deutsch organisierten Lesenacht erfahren. Am Montag der letzten Schulwoche kamen 39 Schüler der Klassenstufe 5 bis 7 am Abend in die Aula des JWGs und lasen bis zum Anbruch der Dunkelheit in ihren mitgebrachten Büchern. Durch Vorlesen Neugier wecken und beim leisen Lesen in andere Welten abtauchen – das war die Leitidee, die hinter der ersten Lesenacht stand. Die im Mittelpunkt stehenden Bücher konnten die leseinteressierten Schülerinnen und Schüler wenige Tage zuvor in der Torgauer Stadtbibliothek bei der Eröffnungsveranstaltung des Buchsommers entleihen. Mit riesiger Euphorie hatten die Kinder die Regale der Bibliothek gestürmt und mit ebenso viel Freude lasen sie aus und in ihren Büchern, tauschten sich aus und schafften in der alten Klosterkirche eine heimelige Atmosphäre. Um Mitternacht verhallte das letzte leise Flüstern im hohen Gewölbe der Aula und wurde abgelöst vom regelmäßigen Atmen träumender Leseratten.

Dieses beeindruckende Übernachtungsereignis liegt nun schon einige Wochen zurück. Spätestens heute, zur Abschlussparty des Lesesommers, wurden die Erinnerungen an das gemeinsame Lesen und Schlafen in der außergewöhnlichen Kulisse ihrer alten Aula bei dem ein oder anderen wieder wach. Wie schon in den letzten Jahren wurden auch heute die Schülerinnen und Schüler mit Urkunden und Preisen ausgezeichnet, die während der letzten zehn Wochen die meisten Bücher gelesen haben. Bei Pizza, Getränken und Musik konnten die Bücherwürmer des JWGs einmal mehr erleben, das Lesen und Literatur alles andere als langweilig sind – ebenso wie eine Lesenacht in einer alten Klosterkirche.

Carolin Schwarzenberg

Deutschlehrerin JWG

Meinungen einiger Schüler:

Janosch: "Ich fand die Lesenacht sehr gut, weil ich noch nie in der Schule geschlafen habe."

Feline: "Ich fand die Lesenacht richtig cool und würde mir wünschen, dass es nächstes Jahr wieder eine gibt."

Lara: "Die Lesenacht war toll, weil ich neue Leute kennengelernt habe. Es war eine richtig schöne  Erfahrung, hier zu übernachten."

Sachsengespräch

erstellt am: Freitag, 5 Oktober, 2018

6 Schüler der Klasse 11 und 12 unseres Gymnasiums, Jördis Lehmann, Franziska Franke, Lena Pihan, Chris Nasner, Nils Wenselau und Jonas Scheibe, interviewten sächsische Minister während des Sachsengespräches anlässlich des Tages der Sachsen in Torgau.

Tag der Sachsen in Torgau

erstellt am: Freitag, 5 Oktober, 2018

Anlässlich des Tages der Sachsen führten die Schüler der Klassen 11 und 12 am 7. September bei wunderschönem Sonnenschein ihre Theaterinszenierung „Wunderlandphantasien“ auf. Das Drehbuch hierfür hatten die Jugendlichen des künstlerischen Profils in der 10. Klasse selbst geschrieben.

Traditionelle Auszeichnungsfahrt der Johann-Walter-Schüler

erstellt am: Donnerstag, 4 Oktober, 2018

Gespannt auf einen schönen und vor allem schulfreien Tag, trafen sich am vergangenen Mittwoch, nunmehr bereits zum 5. Mal, 61 Schüler der Klassen 6 bis 12 des Johann-Walter-Gymnasiums, um gemeinsam in den Leipziger Zoo zu fahren. Alle wurden sie von ihren Klassenlehrern, Fachlehrern, den Leitern der Arbeitsgemeinschaften und Mitschülern hierfür vorgeschlagen, weil ihre Leistungen in den verschiedensten Bereichen im letzten Schuljahr besonders herausragend waren.  Die Auszeichnungsfahrt findet immer am Anfang des Schuljahres statt, um die Schüler zu belohnen, die im letzten Jahr besonders fleißig in den verschiedensten Bereichen agierten. Wer hohe schulische Leistungen erbrachte, sportliche Erfolge erzielte, sich sozial engagierte oder sich künstlerisch an Theaterinszenierungen beteiligte, hatte die Chance, zu diesem Ausflug eingeladen zu werden. Finanziert wird dieser sehr begehrte Tag vom Förderverein unseres Gymnasiums.

Alle Schüler trafen sich am Mittwoch, dem 22.08.2018, 08:30 Uhr an der Straße der Jugend. Im Bus begrüßte uns unser Schulleiter Herr Nowack persönlich und wünschte uns nach ein paar charmanten Worten eine gute Reise. Begleitet wurden wir von Frau Dr. Hönicke, Herrn Sachs und Frau Borchardt. Während des Aufenthalts im Zoo durften wir uns in kleinen Gruppen frei auf dem Gelände bewegen, bis es dann 15:00 Uhr wieder nach Hause ging.

Alle hatten großen Spaß, egal ob beim Tiere-Beobachten, Eisbecher-Essen oder Vergnügen auf dem Spielplatz. Wir haben uns sehr gefreut, dass wir dabei waren und hoffen, dass es im nächsten Jahr wieder so eine tolle Auszeichnungsfahrt gibt.

 

Meinungen einiger Mitschüler:

Nils Haß, 9a: Ich finde es klasse, dass es so eine schöne Auszeichnungsfahrt gibt, und würde mich auch freuen, wenn es weitergeführt wird.

Theo Manthey, 9d: Ich fand die Pommes lecker und die Tiere ganz cool, außer die Wespen. Die Auszeichnungsfahrt an sich ist mega, nur wäre Belantis besser als Zoo Leipzig gewesen.

Cara Klepatz und Lilli Hermine Schreiber, 7d: Besonders lustig waren die Affen und der Aufenthalt auf dem Spielplatz. Wir würden nächstes Jahr gerne wieder mitfahren.

Marlene Pechmann 7a: Der Tag im Zoo war toll, weil wir auch in kleinen Gruppen herumlaufen durften und wir uns unsere Lieblingstiere anschauen konnten.

Joelina Zass, Klasse 11: Statt Schulbank und Bücher - Tiere und Zooplan. Es ist eine tolle Tradition, dass Bemühen der Schüler in der Schule, aber auch außerhalb des Unterrichts z. B. im Chor oder Sport, mit einer Auszeichnungsfahrt zu belohnen. Es war eine Abwechslung zu den schnellen Achterbahnen in Belantis, wo es die letzten Jahre hin ging. Oft kommt man gar nicht auf die Idee, in seiner Freizeit in den Zoo zu fahren und so war es einmal etwas Anderes. Ein sehr gelungener Tag und diese Auszeichnung zeigen mir immer, dass mein schulisches und sportliches Engagement sehr anerkannt wird.

 

 

Elisa Pechmann

Klaase 9a, JWG

Marian Wendt stand Rede und Antwort

erstellt am: Dienstag, 15 Mai, 2018

Den Tag der Europapolitik, am 4. Mai 2018, nutzte der Bundestagsabgeordnete Marian Wendt (CDU), um zahlreiche Fragen von Schülern des Johann-Walter-Gymnasiums zur derzeitigen Europapolitik zu beantworten. Die Initiative zur Durchführung ging dabei vom Büro des Torgauers aus. Ziel war es, den interessierten und neugierigen Schülern des Kurses 11grw2 eine Plattform zum Meinungsaustausch zu geben. Der GRW-Kurs (Gesellschaft-Recht-Wirtschaft) war sofort von der Idee einer offenen Frage- und Diskussionsrunde mit dem Bundestagsabgeordneten zu aktuellen europapolitischen Themen begeistert. So konnte das Zusammentreffen von der Fachleiterin für Sprachen und Gesellschaftswissenschaften am Gymnasium, Judith Henke,  und Tutor des Kurses, Frank Schmidtke, organisiert werden. Aber auch das Landesamt für Schule und Bildung unterstützte das Projekt in der Organisation. Die wissbegierigen Schüler formulierten im Vorfeld zahlreiche Fragen, mit welchen der Gast wahrlich gelöchert werden sollte. Thematisiert wurden insbesondere der „Brexit“ und mögliche Folgen für Deutschland, zwischenstaatliche Beziehungen innerhalb Europas und Möglichkeiten zur Lösung der Flüchtlingsproblematik. Die 90-minütige Veranstaltung bot eine willkommene Abwechslung zum theoretischen Schulalltag und stieß bei allen Beteiligten auf sehr positive Resonanz.

Die Schülerin Lena Pihan (16) sagte: „Ich schätze es sehr, dass wir die Möglichkeit bekommen haben, Herrn Wendt Fragen zu stellen, die uns interessieren, und mit ihm darüber diskutieren zu dürfen. Auf jeden Fall sollte Ähnliches mit wechselnden Gästen auch in den nächsten Jahren wieder durchgeführt werden.“

Eric Winkler (17) schloss sich dieser Meinung an und fügte hinzu: „Ich fand es ebenso sehr gut, dass er auf alle gestellten Fragen ausführlich einging und antwortete, uns aber auch Diskussionsfreiraum ließ.“

PS: Eine weitere Runde gab es in der Klasse 10d, die auf ein ebenso positives  Interesse der Schüler und ihrer Lehrerin Frau Rudolph stieß.

 

Julius Brendler, Kurs 11grw2

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